Monatsimpuls


„Lobsinget unserm Herrn, Halleluja!“

 

Das ist der gesamte Text eines fröhlichen Chorstückes, das wir gerade in der Ökumenischen Regionalkantorei für zwei musikalische Gottesdienste proben. Dies bringt kurz und knapp zum Ausdruck, dass wir aufgefordert sind, Gott durch unseren Gesang immer wieder zu loben und zu preisen. Das rufen wir uns einmal im Jahr zum Sonntag Kantate ganz besonders in Erinnerung.

 

 Das Singen zum Lobe Gottes hat schon eine ganz lange Tradition. In der Bibel findet man sehr viele Texte, die voll sind von Musik und Gesang. Besonders die Psalmen erzählen an vielen Stellen davon, zum Beispiel im Psalm 89: „Ich will singen von der Gnade des Herrn ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für“ und auch im Psalm 92: „Denn, Herr, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken, und ich rühme die Geschäfte deiner Hände“.

 

Das Singen ist aber nicht nur etwas für die gute Stimmung. Schon immer haben Menschen mit Gesang auch Trauer und Verzweiflung ausgedrückt. Auch in den Psalmen kommt das an vielen Stellen so vor. Die Beter der Psalmen bringen singend ihre Klage vor Gott und schöpfen daraus neue Hoffnung. So geht es auch vielen Menschen heute. Durch das Singen und die Musik können wir unseren Gefühlen, egal ob fröhlich oder traurig, Ausdruck verleihen und so Gott besonders nahe sein.

 

Es ist wunderbar, dass vielen Menschen das gemeinsame Singen Freude macht, so auch in unserer Ökumenischen Regionalkantorei, die sich jeden Dienstag in Leuna trifft. Vielleicht haben auch Sie Lust, regelmäßig zu singen? Das wäre schön, denn Singen tut Körper und Seele gut! Seien Sie ganz herzlich eingeladen und probieren Sie es aus!

 

Katharina Mücksch, Kirchenmusikerin